Die Neuerungen der Version 8.0

1. Neue Bibliothek Schutzzaun „ECONFENCE“ BASIC-LINE

 
   

In enger Zusammenarbeit mit der Firma Tiemann Schutz-Systeme GmbH hat die tarakos GmbH eine Schutzzaun-Bibliothek mit folgenden 3D-Modellen entwickelt:

- Gitter-System: „ECONFENCE“ BASIC-LINE, Höhe 2.000 mm, Breiten 500, 1.000, 1.500 und 2.000 mm und mit bis zu 4 Durchbrüchen,

- passende Reihen- und Eckpfosten,

- verschiedene animierbare Türen und Tore.

Die 3D-Modelle sind mit den bewährten Anschlusspunkten versehen und ermöglichen so eine sehr schnelle und einfache Projektierung.

Zusätzlich kann über das neue Anordnungselement „Polylinie“ ein komplexer Linienzug erstellt werden, auf welchem dann automatisch die passenden Schutzzaun-Module angeordnet werden.

Des Weiteren werden alle 3D-Modelle der Schutzgitter-Bibliothek automatisch vermaßt und mit einer Bauteilnummer versehen.

Diese neue Bibliothek steht allen taraVRbuilder 8.0 Nutzern standardmäßig zur Verfügung.

2. Neue Objekte

  Die Bibliothek wurde mit dynamischen und statischen Modellen erheblich erweitert.

 

1.2 Neues Modell Bemaßung

Mit dem neuen Modell Bemaßung kann der Nutzer nun Maße in der 3D-Welt dokumentieren. Das Modell verfügt über eine Vielzahl von Parametern, wie Linienfarbe, Textfarbe, Ausrichtung im 3D-Raum, Textgröße, Länge und Breite Pfeil, usw.

 

 

2.2 Neue Modelle Wickler (Gut rotierend) und Ringsorter

 
 

  



2.3 Neue Modelle der Verpackungstechnik

In enger Zusammenarbeit mit der Laeisz und Lüders Import und Vertriebsgesellschaft mbH wurden 10 statische Modelle der Verpackungstechnik für den taraVRbuilder entwickelt. Diese neuen Modelle stehen allen taraVRbuilder 8.0 Nutzern standardmäßig zur Verfügung.

Die mitgelieferten Güter wurden ebenfalls erweitert, insbesondere weitere Behältertypen, beladene Paletten, etc.

2.4 Neues Modell Polylinie

Das bewährte Anordnungsraster zum schnellen Platzieren z.B. von Pfeilern wurde um ein weiteres Modell „Polylinie“ erweitert . Mit dem Anordnungselement „Polylinie“ kann ein beliebig komplexer Linienzug per einfachen Mausklicks in die 3D-Szene erstellt werden. Es werden Liniensegmentlängen und Winkel angezeigt. Die Eckpunkte der Polylinie können als Anschlusspunkte verschoben werden.

Die Polylinie dient zum automatisierten Anordnen von Pfosten und Gittern der Schutzzaunbibliothek.

  3. Neue komfortable Bedienfunktionen ermöglichen einfacheres Handling  
   
  In der 3D-Szene wird „vorab“ das jeweilige 3D-Modell eingefügt (Vorschaufunktion), wenn man mit der Maus über den Grafikbutton geht. So ist es nicht notwendig, erst ein Element einzufügen und dann den Effekt zu sehen, sondern sehr schnell und einfach werden die unterschiedlichsten 3D-Modelle in der virtuellen 3D-Szene beim „Drüberhergehen“ mit der Maus eingeblendet.  
     
 
 
     
    
       
   
  Die Rendelrädchen, die zur Navigation in der 3D-Szene dienen, können jetzt individuell eingestellt werden, so dass je nach Nutzer und Anwender die Sensibilität der Gewohnheit angepasst werden kann.    
       
  Werden aus anderen 3D-CAD-Systemen 3D-Modelle eingefügt, so werden automatisch sogenannte Anschlusspunkte an den verschiedenen Seiten und Ecken erzeugt, so dass das Positionieren und Bewegen dieser Elemente noch einfacher ist.    
       
  Im taraVRbuilder ist ein komplexes Regalkonfigurationstool enthalten. Hier wurde ein neues Positionierungsschema entwickelt, so dass das Nebeneinander- oder Aufeinanderstellen von verschiedenen Regalen (besonders wichtig bei Zusammenbau von Regalen mit unterschiedlichen Teilungen in X- oder Y-Richtung) einfach und schnell umgesetzt werden kann.  
       
  Werte addieren

In den Eingabefeldern für Positionswerte oder Abstände etc. können jetzt auch zusammengesetzte Werte mit Plus- oder Minuszeichen oder Formeln hineingebracht werden, so dass Werte schnell umgerechnet werden können oder um entsprechende Abstände versetzt werden können ohne dass sich der Anwender mit Neben- und Kopfrechnungen beschäftigen muss.
   
       
  Messfunktion

Die Messfunktion wurde erweitert und umgestaltet. So werden die Messfunktionen in einem eigenen Fenster durchgeführt, so dass es keine Überlagerungen mit der Standardanzeige gibt. Werte aus den Messungen (z.B. Abstand zwischen Förderern oder Abstand zu Pfeilern o.ä.) können einfach und schnell per Klick als neue Positionswerte übernommen werden. So ist auch ein langwieriges Zwischenspeichern oder Aufschreiben bzw. Rechnen nicht notwendig.
   
       
 

3D-Handling

Das Handling von 3D-Elementen direkt in der 3D-Szene durch „direktes Anfassen mit der Maus“ ist jetzt noch einfacher geworden. Insbesondere aber auch die Umschaltung zwischen Snap-Funktion wird jetzt kontinuierlich angezeigt, so dass der Anwender immer weiss, in welchem Status er sich gerade befindet.

   
  4. Neue und erweiterte Verteil- und Zusammenführungsstrategien für Produktionanlagen  
   
  Der taraVRbuilder nähert sich immer mehr 3D-Simulationssystemen. So wurde insbesondere das Verhalten von Gütern auf Förderern und innerhalb von Maschinen verändert. Dies ist wichtig vor allem für Produktions- und Materialflussprozesse innerhalb von Fertigungsanlagen.

Funktion der Bidirektionalität z.B. bei Hängebahnen oder Förderern wurde „intelligenter“ gestaltet, es ist ein s.g. „Sackgassenverkehr“ möglich, d.h. solange sich ein Gut in einer Stichbahn befindet, ist sie für andere Güter gesperrt. Das ist besonders für Zuführungen zu Produktionsmaschinen z.B. auf Werkstückträger wichtig.

Durch die Definition der Stauplatzkapazität 0 können Besetztmeldungen von Förderern von einem Förderer zum anderen Förderer übertragen werden, so dass auch Verteil- oder Zusammenführungsstrategien abhängig gemacht werden können von Situationen, die sich nicht unmittelbar in Nachbarschaft des Förderers befinden.


Es werden bei der Verteilung und Zusammenführung weitere Kombi-Strategien, insbesondere alternierend/sortierend angeboten. Dies trifft vor allen Dingen auf Arbeitsplätze zu, bei denen mehrere Güter in bestimmten Reihenfolgen (z.B. Palettieren nach bestimmten Abfolgen, Montageplätze, Demontageplätze) verwendet werden, so dass bestimmte Arbeitssequenzen, d.h. welches Teil wie oft in welcher Reihenfolge genutzt wird, in Arbeitsstationen bzw. Arbeitplätzen definiert werden kann.

Abhängig von Arbeits-/Montage- oder Produktionsvorgaben können so nun Abläufe festgelegt werden. Z.B. können bestimmte Teile nur in einer bestimmten Reihenfolge bearbeitet/transportiert werden.